Sonntag, 29. Juni 2014
Corpus Delicti
Lange habe ich nichts geschrieben, weil einmal nichts wirklich Erwähnenswertes in meinem Leben passiert ist und weil auch keine Merkwürdigkeiten vorgefallen sind, die die Allgemeinheit zum Schmunzeln bringen würden.
Am Wochenende war ich nun zum Klassentreffen in Grünheide, Ortsteil Fangschleuse, wo eine der ehemaligen Studienkolleginnen wohnt. Es war alles organisiert. Der Kaffeetisch war gedeckt, in einer kleinen Pension die Übernachtung gewährleistet und am Abend wartete ein Italiener direkt an der Löcknitz in einem lauschigen Restaurant mit Antipasti und gegrilltem Fisch auf uns.
Wir tranken auch das eine oder andere Tröpfchen und stellten selbstironisch fest, dass wir nun in das Alter gekommen sind, wo Krankheitsgeschichten an Bedeutung gewinnen. Früher hatten wir über die Liebhaber der einen oder anderen Kommilitonin oder unsere Dozenten gelästert.
Es war aber insgesamt ein sehr lustiger Abend, und wir haben dann auf einer Parkbank vor unserer Pension noch ein Fläschchen Sekt getrunken, damit die richtige Bettschwere gewährleistet wird und verabredet, uns um 8:30 Uhr zum Frühstück zu treffen.
So geschah es dann auch und das Malheur war perfekt!
Ich hatte schon am Vortag die Sektflaschen geöffnet, weil Studienkollegin Ingrid befunden hatte, dass ich das wohl am besten kann. Wenn man mit Sekt abends aufhört, ist es ja folgerichtig, dass man auch mit Sekt früh morgens wieder richtig wach wird.
Also begann ich die Ummantelung von der Flasche zu lösen und da geschah es! Der Korken flog in hohem Bogen aus der Flasche, machte einen Flop auf dem Kopf von Ingrid und von da direkt einen Satz auf das Frühstücks-Ei. Studienkollegin Renate musste das Ei nun nicht mehr aufschlagen.
Das muss mir nun mal erst jemand nachmachen, dass man mit einem Sektkorken ein Frühstücks-Ei zur Strecke bringt. Natürlich habe ich verkündet, dass ich das mit unseren ingenieur-ökonomischen Studiengrundlagen exakt berechnet habe.
Beweist es doch, dass man nur eine solide Ausbildung braucht, um so etwas hin zu bekommen.
Hätten die vom BER uns nur die Belüftungsanlage bauen lassen. Wir sind ja alle Ingenieure und was di Mauro geleistet hat, hätten wir auch hinbekommen!
Klara
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Samstag, 9. April 2011
Britzer Garten und der Spruch der Woche
Die Sonne strahlte und ich bekam Lust, mal wieder ein bisschen in die Natur zu gehen und die Flora auf meine Kamera zu bannen.
Also fuhr ich in den Britzer Garten, um zu sehen wie weit der Frühling sein blaues Band ausgelegt hatte. Gleich am Eingang in der Mohriner Allee strahlte alles stiefmütterchenblau. Gleich daneben zitronengelbe Narzissen, die ihre Schönheit zeigten.
Da es sehr windig war, sah es aus als seien sie angeschäkert, denn sie wiegten sich in der Sonne.
Überall spross und knospete es um die Wette in weiß, rosa, blau und gelb. Der künstliche See glitzerte in der Sonne als sei er mit Diamanten besetzt. Die Leute ließen es sich gut gehen und genossen die wärmenden Sonnenstrahlen.
Ich fotografierte und fotografierte und konnte mich gar nicht genug an den Farben sattsehen. Es lag eine heitere Stimmung über dem ganzen Garten und die Familien schoben mit Kind und Kegel oder auch Oma im Rollstuhl durch den Park.
Ich probierte auch noch meinen neuen iPod aus und saß bei Brahms Ungarischen Tänzen in der Sonne und freute mich des Lebens.
Irgendwann war dann auch meine Batterie leer und es war Zeit nach Hause zu fahren. Zuhause angekommen packte ich meine Tasche aus und legte meine noch nicht ausgelesene Zeitung ins Wohnzimmer.
Was ich nicht wahrnahm war, dass ich meine Kamera auf mein Schaffell, dass ich als Schutz auf meinem Ledersofa liegen habe, legte.
Dann ging ich in die Küche machte mir einen Kaffee und dann begann die Suche nach meinem Fotoapperat. Ich fand ihn einfach nicht! Bin dann sogar nochmal zurück zum Auto, natürlich ohne Ergebnis.
Ich hatte die Kamera schon abgeschrieben und bin ins Wohnzimmer, um meinen inzwischen kalten Kaffee zu trinken und siehe da, ich erblickte in dem Schaffell meine Casio.
Wie schrieb Juliane diese Woche auf Facebook: "Bei mir ist definitiv sogar was weg, wenn es da ist!", ist definitiv mein Satz der Woche!" Ich hatte diesen Satz geprägt, als mir Freundin Constanze Otto Reuters Lied "Der Überzieher" schickte.
Ich konnte nicht ahnen, dass der Satz diese Woche nochmal im wahrsten Sinne des Wortes Auferstehung feiern würde. Aber Ostern steht ja vor der Tür und da ich nicht gläubig bin, hat die bei mir halt eine andere Bedeutung.
Übrigens, meine Fotos sind sehr schön geworden!(https://picasaweb.google.com/monikamaerz1947/FruhlingImBritzerGarten#)
Klara
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Samstag, 26. Juni 2010
Bergmannstraßenfest
Heute war ich zum ersten Mal in der Bergmannstraße, denn es war Bergmannstraßenfest in Kreuzberg. Also war Multikulti angesagt, und ich war froh, mir das bunte Treiben angesehen zu haben. Mein Auto hatte ich in der Yorckstraße abgestellt und so bin ich durch Zufall gleich als Erstes auf ein seit 1977 bestehendes Denkmal gestoßen.
Rhiemers Hofgarten(http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/riehmers-hofgarten/) ist ein Architekturensemble, das der Architekt als Gegensatz zu den Berliner Mietskasernen schuf. Die Wohnungen sind bestimmt nicht billig, aber wenn man die liebevoll restaurierten Fassaden emporblickt,
kann man sich einfach nur an der Schönheit der Architektur erfreuen. Alles wirkt licht und hell, und es macht bestimmt Freude, im Sommer am Morgen seinen Kaffee auf dem Balkon zu genießen.
Weiter gings Richtung Mehringdamm und dann links in die Bergmannstraße. Hier herrschte schon reges Treiben und man wurde geradezu von der Farbenvielfalt und der Lebensfreude der multikulturellen Akteure angesteckt.
Das Wetter war ja geradezu ideal und die Leute saßen wohlgelaunt bei ihrem Bierchen oder Wein und lauschten den Jazzbands (http://www.berlin.de/kultur-und-tickets/events/bergmannstrassenfest/index.php), die abwechselnd auf einigen Bühnen spielten.
Ich habe natürlich fleißig fotografiert und wie üblich sind meine Fotos unter (http://picasaweb.google.com/monikamaerz1947/BergmannstraEnfestKreuzberg# ) zu sehen.
Wenn man die Multikulti-Szene in Friedrichshain-Kreuzberg sieht, glaubt man erst einmal nicht, dass der Bürgermeister "Konfliktmeister" sein muss, wie es der "Tagesspiegel" am 26.06.2010 schrieb (http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/franz-schulz-der-konfliktmeister/1566478.html). Aber wir waren ja bei schönstem Sommerwetter in der nunmehr "feinen" Bergmannstraße, wo inzwischen auch viele "Ureinwohner" wegziehen müssen, weil die Mieten durch Restaurierung und Neubau zu teuer werden (http://gentrificationblog.wordpress.com/2009/02/12/kreuzberg-bald-wie-ostberlin/). Aber das Problem hat Prenzlauer Berg schon hinter sich.
Bin dann noch den Brauhausberg, nunmehr ohne Brauerei, hochgelaufen und durch den wunderschönen Victoria Park (http://de.wikipedia.org/wiki/Viktoriapark) mit künstlich angelegtem Wasserfall spaziert. Wahrlich ein krönender Abschluss meines Ausflugs.
Klara
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Sonntag, 20. Dezember 2009
Weihnachtsüberraschung
Meine Kinder haben mich zu Weihnachten überrascht, so dass ich Tränen in den Augen hatte
, weil ich überhaupt nicht damit gerechnet habe, solch ein Geschenk zu bekommen. Sie haben mir einen Flachbildfernseher gekauft.
Hier die Vorgeschichte. Mein alter Fernseher, ungefähr 12 - 15 Jahre alt, ging vor 3 Wochen kaputt. Nun hatte ich noch einen anderen seit 5 Jahren im Keller stehen.
Mein lieber Hausgeist, Nachbar Mario, trug mir das Gerät nach oben und er brachte das Gerät auch zum Laufen; allerdings hielt das Ganze nur 2 Tage und dann war auch dieses alte Gerät defekt.
Anrufe bei einem Elektronikfreak ergaben die Diagnose, dass bei den älteren Geräten irgendwann die Kondensatoren nicht mehr mitspielen und eine Reparatur nicht mehr lohnenswert sei.
Nachbar Mario installierte mir nun ein altes Siemensgerät von seinem Schwiegeropa. Das funktionierte nun mehr als einen Tag. Meinem Sohn schickte ich im Zusammenhang mit der Info zu seinen bestellten Schminkutensilien auch die Info, dass meine Fernseher ihr Leben ausgehaucht hätten und sein alter Freund Mario mir geholfen hat.
Nachbar Mario installierte mir nun ein altes Siemensgerät von seinem Schwiegeropa. Das funktionierte nun mehr als einen Tag. Meinem Sohn schickte ich im Zusammenhang mit der Info zu seinen bestellten Schminkutensilien auch die Info, dass meine Fernseher ihr Leben ausgehaucht hätten und sein alter Freund Mario mir geholfen hat.
Am Donnerstag, den 17.12.09 war ich gerade beim Zahnarzt, um eine Kontrolluntersuchung durchführen zu lassen. als mein Telefon klingelte. Mein Sohn fragte: "Mama, wann bist Du zuhause?" "Junge, ich denke vor 16:30 Uhr bin ich nicht da", sagte ich.
Ich hatte Pech, ausgerechnet an diesem Tag war es voll in der Praxis und ich bin wirklich erst gegen 16:45 daheim gewesen.
Vor Nachbar Marios Tür(direkt unter mir) standen 2 Paar Schuhe. Also war mein Sohn schon da.
Ich ging erst einmal in meine Wohnung, um die Taschen abzustellen, denn ich hatte eingekauft. Zu meiner Verwunderung stand meine Vase mit den 3 Amaryllisblüten vorne im Zimmer und nicht am Fenster, wo ich sie hingestellt hatte, eine Blüte war abgebrochen.
Mein Blick ging zum Fenster, und ich traute meinen Augen kaum. Da stand ein nagelneuer Flachbildfernseher.
Ich eilte runter zu Nachbar Mario, um meinen Sohn und seinen Freund René zu knuddeln, denn sie hatten mir damit eine Riesenfreude gemacht.
Mein Sohn meinte:"Mama, Du hast uns zurückliegend so oft geholfen und nun konnten wir Dich mal überraschen."
Danke meine Jungs!!!
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Frohe Weihnachten
Lange habe ich nichts geschrieben. Es ist einmal nichts passiert und außerdem hatte ich auch keine rechte Lust zum Schreiben.
Nun muss ich aber doch mal wieder etwas festhalten, weil es eine hübsche Weihnachtsgeschichte ist.
Mein Sohn hatte mich gebeten, ein paar Dinge in Vorbereitung auf seinen Auftritt zu Sylvester als Conférencier mit dem "Welcome"´- Titel aus "Cabaret" zu besorgen. Dieses Jahr läuft die Sylvesterfeier im "Hotel Gutshof Sparow" nämlich unter dem Motto 20er Jahre.
Unter anderem war ich dazu bei Deko-Behrendt(http://www.dekobehrend-berlin.de) in der Hauptstraße. Hier bekommt man wirklich alles, was man zum Schminken braucht. Für Festivitäten aller Art ist das - der Laden - in Berlin. Leider gabs nur keine Pomade, die wir für die 20er Jahre Frisur brauchen.
Also gings weiter zum "Schloss"(http://www.das-schloss-steglitz.de) in die Schlossstraße. Da ich es inzwischen etwas eilig hatte, weil es langsam dunkel wurde, habe ich nicht so richtig darauf geachtet, wo ich in dem riesigen Parkhaus mein Auto abstellte. Nur die Nummer 55 des Abstellplatzes habe ich mir gemerkt.
In Rengers Friseurshop(http://www.rengers-profi-haar-shop.de) gabs dann auch die berühmte Murray`s Pomade und ich spurtete zum Auto zurück. Aber wo war mein Auto überhaupt?
Der erste Stellplatz mit der Nr. 55 war leer. Der zweite Stellplatz mit Nr. 55 war abgesperrt und lag ganz anders wie ich es in Erinnerung hatte. Vielleicht war es ja auch eine Ebene tiefer. Also wieder rein in den Fahrstuhl und einmal abwärts; aber ich war ja nicht runter gefahren. Mein Auto fand ich also nicht. Nun wieder hoch mit dem Lift.
Aus einem kleinen Kabäuschen kam mir ein junger Mann entgegen. Er sah wohl mein hilfloses Gesicht und sprach mich an: "Kann ich Ihnen helfen?" Ich antwortete:"Ja, wenn Sie mir sagen, wo mein Auto steht." "Oh!",entgegnete er.
Er holte aus seinem Dienstraum einen Lageplan und fragte, ob ich denn ungefähr wisse, wo ich es abgestellt hätte. Die Platznummer 55 brachte ihn nun weiter.
Wir machten uns auf den Weg:. Plötzlich klingelte sein Telefon:"Ja Mama! Ich weiß Bescheid. Hat das nicht noch Zeit? Wir sprechen nachher nochmal."
Er erklärte mir: "Das war meine Mutter wegen Weihnachten." Beschämt sagte ich:"Ja so ist das mit den Müttern, man hat öfter Scherereien mit ihnen und nun müssen Sie auch noch das Auto anderer Mütter suchen!" Er lachte, aber sehr vergnügt.
"Haben Sie einen Renault Clio? Da vorne steht ihr Auto!" Ich bekundete, dass er ein Engel sei und wir wünschten uns frohe Weihnachten.
Ist das nicht eine hübsche Weihnachtsgeschichte?
Klara
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Samstag, 5. September 2009
HISTORIALE
Vergangenen Sonntag war ich im Nicolaiviertel zur HISTORIALE 2009. Diesmal stand die Kaiserzeit(1871-1918) im Fokus.
Die Sonne lachte den ganzen Tag und das Ambiente des Nicolaiviertels war geradezu ideal für die alten Kostüme.
Überall sah man interessierte Menschen von "Heute" mit Geschichtsdarstellern in ihren historischen Kostümen stehen und plaudern. Das Nicolaiviertel war voll mit Berlinern und Touristen.
Das Kieztheater im Nicolaiviertel stellte "Zille und sein Milljöh" vor und Kaiserin Auguste Victoria plauderte aus dem Nähkästchen. Eine Uniformvorstellung gab Aufschluss über die Balken und Kokarden an den Uniformen der Kaiserzeit.
Auch dieser Sonntag hat sich gelohnt und ich werde im nächsten Jahr bestimmt wieder vorbei schauen, wenn es 2010 "Goldene Zeiten in Berlin" -Die 20er Jahre heißt.
Die Bilder aus dem Nicolaiviertel könnt ihr hier sehen: (http://picasaweb.google.com/monikamaerz1947/Historiale).
Klara
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Landesgartenschau
Seit 2007 blogge ich, und noch nie ist ein Post von mir verschwunden, aber nun ist es doch passiert.
Da habe ich doch meinen Schwager so gelobt, dass er alles so schön vorbereitet hat, damit wir schnell und reibungslos zur Landesgartenschau nach Oranienburg kamen und nun ist alles futsch. Irgendwas muss ich verkehrt gemacht haben. Also nun alles noch einmal.
Ich bin also an einem Dienstag im August zu meiner Schwester in den Garten gefahren, der in Bergfelde, in der Nähe von Oranienburg, liegt. Natürlich wurde erst einmal mit einem Sektchen auf den schönen Tag angestoßen und dann gings los.
Wir fuhren zu einem Parkplatz in Oranienburg, von dem man mit einem Shuttlebus bequem bis zum Eingang der Landesgartenschau(LAGA) (http://www.laga-oranienburg2009.de/) kam.
Wir hatten Glück, das wir an einem Dienstag dort waren, denn gleich am Eingang wurden wir von einer lustigen Theatertruppe im Stil der Commedia dell' Arte in barocken Kostümen begrüßt. Inzwischen weiß ich auch, dass es sich um das im Jahr 1989 von Martin van Bracht gegründete Varieté´Gosh handelte. Die Truppe war grandios. Ich habe lange keine so spielfreudige Truppe gesehen!
So waren wir frohgestimmt, um durch die einzelnen "Gartenzimmer", der "Traumlandschaften einer Kurfürstin", so das Motto der LAGA zu spazieren. Der Jahreszeit gemäß, konnten wir das Farbenspiel der unterschiedlichsten Sommerblumen bewundern. Auch die Hallenschauen mit Orchideen und anderen exotischen Pflanzen faszinierte.
Immer wieder waren Kunstobjekte in die Pflanzungen integriert, die neue Blickrichtungen eröffneten. Malerisch wirkte zum Beispiel ein Bett inmitten von Blumenrabatten und für die Kinder gabs einen Strand mit Fischskulpturen.
Natürlich habe ich wieder alles im Bild festgehalten (http://picasaweb.google.com/monikamaerz1947/Landesgartenschau).
Am Hafen haben wir es uns dann zum Mittag bequem gemacht und in einem Restaurant gut gegessen und getrunken. Den Abschluss bildete der Besuch im Schloss Oranienburg.
Voller schöner Eindrücke gings zurück in den Garten zum Kaffeeklatsch. Es war ein rundum schöner Tag, der natürlich nur durch die perfekte Planung von Schwager Manfred zum vollen Erfolg führen konnte.
Klara
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Montag, 15. Juni 2009
Botanischer Garten
Gestern war ein wunderschöner, sonnenscheinreicher Tag! Ich habe mich mal wieder auf mein Fahrrad geschwungen und bin zum Botanischen Garten (http://www.bgbm.org/BGBM/pr/kurzinfo/kurzinfo/plan.htm) gefahren.
Für 5,00 Euro bekommt man soviel zu sehen, dass man einfach als viel froherer Mensch den Garten wieder verlässt.
Schon die Fahrt bis zum Botanischen Garten war wunderschön. Der Duft der Lindenblüten mischte sich mit dem lieblichen Jasmin und dem Rosenduft der Vorgärten an denen ich vorbei fuhr.,
Im Cafe des Botanischen Garten kann man in Ruhe einen Kaffee trinken, um von dort die einzelnen Themengärten anzusteuern. Man kommt sich teilweise vor, als sei man im Hochgebirge. Pflanzen aus aller Welt sind harmonisch vereint und werden wunderschön präsentiert.
Ich habe fotografiert wie ein Weltmeister, und es sind über 100 Fotos (http://picasaweb.google.com/monikamaerz1947/BotanischerGartenBerlin) geworden. Es hat solche Freude gemacht all das Grün, Rot, Blau, Lila, Pink, Weiß und Gelb festzuhalten, und ich hoffe, dass man das meinen Bildern ansieht.
Leider fehlen mir die botanischen Kenntnisse, um meine Bilder mit den Pflanzennamen zu beschriften. Aber es ist ja gleich wie die Bäume, Farne, Sträucher und Blumen heißen; gigantisch ist die Farbenpracht und Vielfalt der Natur. Man wird ehrfürchtig, wenn man diese Vielfalt sieht. Irgendwie geht einem das Herz ganz weit auf! Ein Tag voller Lebensfreude!
Klara
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Sonntag, 28. September 2008
Tag des Friedhofs

Ich hatte im August in der Berliner Zeitung einen Artikel über den Friedhof Heerstraße gefunden, der mich neugierig gemacht hat.Der Friedhof wurde als besonders schön angelegt geschildert und mit hohem Grünfaktor.
Am vergangenen Sonntag habe ich mich nun in mein Auto gesetzt und bin Richtung Olympiastadion zur Trakehner Allee gefahren, denn dort ist der eigentliche Eingang zum Friedhof.
Ich habe nicht schlecht gestaunt, dass mit mir noch viele, viele andere Berliner den Weg zum Friedhof fanden, denn am 21.09.08 war "Tag des Friedhofs", der unter Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters stand.
Ein bisschen befremdet hat mich, dass neben dem wunderschönen alten schwarzen Bestattungswagen, der vor dem Friedhof aufgebaut war, gleich am Eingang ein Caterer für das leibliche Wohl der Besucher sorgte. Na, ja, die sich den Friedhof ansahen lebten ja noch und das Herumlaufen machte wohl einige hungrig und durstig. Also saß man oberhalb der Friedhofsanlage und ließ es sich gut gehen.
Ein renomiertes Bestattungsinstitut(Bubi Scholz und Klaus-Jürgen Wussow waren z.B. prominente Persönlichkeiten, die das Institut beerdigt hat) bot seine Dienstleistungen feil. Friedhofsgärtner zeigten die Trends der Grabfloristik und Steinmetze kreierten die neuesten Grabmale. Auszubildende gestalteten im Freien Mustergräber in die Grabmale integriert waren.
Es fanden Führungen statt und man konnte die Gräber von George Grosz, Georg Kolbe und Tilla Durieux betrachten, auch Horst Buchholz hat hier seine letzte Ruhe gefunden.
Anlässlich des Tages des Friedhofs wurde auch die wunderschöne Kapelle wieder eröffnet.
Den besonderen Reiz erhält der Friedhof durch seine terassenartige Anlage um den Sausuhlensee. Er ist wirklich eine grüne Oase und die auf Geheiß Hitlers angepflanzten Säulenpappeln verleihen ihm etwas Majestätisches. Hitler wollte jedoch während der Olympischen Spiele nur bezwecken, dass der Friedhof nicht so sehr auffiel und ließ das orientalisch anmutende Spitzdach der Kapelle abtragen.
Hier sind auch viele Juden beigesetzt worden. Auf einigen ihrer Grabtafeln wird man auch an die Todesorte wie Auschwitz erinnert und dann wirken die Pappeln wie riesige Trauersäulen.
Ich werde bestimmt nochmal hierher fahren, denn man schafft es gar nicht sich alles an einem Nachmittag anzusehn. Außerdem kann man hier in Ruhe und Stille der Toten gedenken, die einem nahe standen, ohne dass sie zwingend hier beerdigt sein müssen.
Klara
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Sonntag, 29. Juni 2008
Dahlem-Dorf
Gestern lachte zwar nicht die Sonne und es regnete ab und zu ein bisschen, aber die Luft war endlich mal wieder klar und rein, und ich bin nach Dahlem gefahren, um ein paar Fotos zu machen.Seit meinem Umzug aus Friedrichshain, habe ich viele Spaziergänge in meine neue Umgebung gemacht, und Dahlem-Dorf hat es mir schon seit langem angetan. Am Samstag brummt hier der Verkehr, weil alle noch schnell ein paar frische Zutaten für das Essen am Wochenende einkaufen wollen. Dennoch wirkt alles hier dörflich, gemütlich. Vor den kleinen Imbissläden und Cafes sitzen die Leute bei einem Latte Macchiato und schwatzen über dies und jenes.
Die "Luise", das größte und seit 1900 bekannte Restaurant mit großem Biergarten, ist natürlich auch auf die EM vorbereitet. Hier treffen sich an den Wochenenden die Familien und in der Woche sitzen hier oft Studenten und auch die Professoren der Freien Universität, um im Grünen ihre Köpfe vom Unistress auszulüften.
Geraderüber von der "Luise" liegt "Schleichers" Buchhandlung http://www.schleichersbuch.de/buchhandlung.html. Diese Buchhandlung ist ein Muss, wenn man nach Dahlem-Dorf fährt. Das Sortiment ist anspruchsvoll und das Personal ist fachlich kompetent, und man kann in aller Ruhe dort stöbern. Oft findet man noch handsignierte Bücher, die bei den berühmten "Schleicherchen" Lesungen, dem Dahlemer Autorenforum, im Dahlemer Museum vorgestellt wurden.
Läuft man ein Stückchen weiter kommt man zur Domäne Dahlem. Dieser Ökobauernhof, in einem der ältesten Dorfkerne Berlins, liegt direkt gegenüber vom reetgedeckten U-Bahnhof Dahlem-Dorf. Hier ist alles "Öko" und ein kleines Museum, mit wechselnden Ausstellungen, zur Zeit zum Thema Schokolade, ist, neben zahlreichen Verkaufsständen mit Obst und Gemüse, Fleisch, Käse und Blumen, zu besichtigen. Die Kinder können herumtollen und den Tieren auf der Koppel zusehen.
Dann bin ich weiter gefahren, um mir die Königliche Gartenakademie
http://www.koenigliche-gartenakademie.de/index.php?option=com_content&task=view&id=40&Itemid=77 in der Dahlemer Altensteinstraße anzusehen. Schon der Eingang zur Gartenakademie ist königlich. Es ist ein Refugium für Gartenliebhaber entstanden, das sich sehen lassen kann. Natürlich sind hier ausgesuchte Pflanzen zu sehen, und auch wenn man keinen Garten hat, macht es Freude, seine Augen über die Blütenpracht schweifen zu lassen.
Es ist zwar alles etwas teurer, aber wer das Geld hat, sich von Gabriella Pape beraten zu lassen, der wird bestimmt auch belohnt und hat einen exquisiten Garten.
Als ich dort war, kam die "Chefin" übrigens gerade aus dem Haus. Ich hatte sie vorher nur kurz auf der Webseite gesehen, aber ich habe sie sofort erkannt. Sie hat eine Ausstrahlung, die besticht. Sofort stürmte sie auf zwei im Rollstuhl sitzende Gäste zu und fragte, da es ja regnete und beide unter einen Sonnenschirm geflüchtet waren, ob sie Hilfe benötigten. Allein diese Geste hat mich für Frau Pape eingenommen und mir wurde klar, dass es ihrem festen Willen, ihrem Engagement zuzuschreiben ist, aus der alten Gärtnerlehranstalt Lennes die heutige Königliche Gartenakademie gemacht zu haben. Die Bilder sind wie immer unter http://picasaweb.google.de/monikamaerz1947 zu sehen.
Klara
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Mittwoch, 14. Mai 2008
Tiergarten Berlin
Am 01. Mai
Ich habe meinen Weg wieder im Foto unter(http://picasaweb.google.de/monikamaerz1947) festgehalten, und ich kann jedem nur empfehlen, mit der S-Bahn bis Tiergarten zu fahren, die Straße des 17. Juni zu überqueren und geraderüber am Laternenmuseum den Weg durch den Tiergarten zu beginnen. Hier kann man erst einmal wunderschöne alte Straßenlaternen bewundern.
Etwas weiter ist eine kleine Schleuse, die sich mahlerisch in die Landschaft einpasst. Wenn man rechter Hand am Gartenufer entlang läuft, kann man ab und zu einen Blick auf ein paar Tiere im Berliner Zoo werfen.
Am Ende des Gartenufers befindet sich die wunderschöne Lichtensteinbrücke(1873 nach dem Zoologen Hinrich Lichtenstein benannt), die erst 1988 wieder aufgebaut wurde, nachdem sie im II. Weltkrieg zerstört wurde.
Wenn man dann über diese Brücke den Landwehrkanal überquert, kommt man zum Cafe am Neuen See. Noch war es hier ruhig, aber im Sommer tummeln sich hier Kind und Kegel.
Geht man dann weiter am See entlang Richtung Fasanerieallee, merkt man, dass hier früher gejagt wurde. Lenné hat es verstanden, ein Refugium zu schaffen, das einen Vergleich mit englischen Landschaftsparks nicht zu scheuen braucht.
Man taucht ein in die Wiesen, Wälder, Alleen, geht über Brücken und verweilt vor den barocken Statuen mit Jagdszenen.
Wenn man dann am Großen Stern den Park verlässt, hat man noch lange nicht alles gesehen, aber einen wunderbaren Spaziergang gemacht und Historie eingeatmet.
Klara
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Sonntag, 20. April 2008
Tulpenfest in Potsdam

Gestern war endlich mal wieder ein bisschen Sonnenschein, obwohl es noch reichlich kühl war. Dennoch hatten sich viele aufgemacht, um dem Tulpenfest, das nun bereits zum 13. Mal in Potsdam stattfindet, einen Besuch abzustatten. Überall waren Blumenrabatten mit Tulpen und anderen Frühlingsblühern zu sehen und viel Handwerkskunst. Mir fiel auf, dass wohl auch die Holländer Probleme haben, ihre Traditionen weiter zu reichen, denn es waren vorrangig ältere Menschen in den dunklen Trachten, die ihre Korbflechtkunst, das Holzschuhmachen(die Klompen), dass Kaasmachen usw. zeigten.Als es um die Mittagszeit etwas voller wurde, rückten auch die Straßenmusikanten an und versetzten jung und alt in Stimmung. Die Musiker waren in ihren bunten Kostümen nicht nur lustig anzusehen, sondern sie machten auch eine recht urwüchsige Musik und spielten vom russischen Walzer bis zu "Tequila". Mit ihren gekonnten lustigen Einlagen sorgten sie für allgemeine Freude.
Es hat sich gelohnt, mal wieder alles im Bild festzuhalten und ein paar Videosequenzen sind auch dabei(http://picasaweb.google.de/monikamaerz1947). Leider leidet die Qualität durch das Hochladen.
Besonders niedlich fand ich auch den Versuch einer Holländerin, ein kleines Mädchen dazu zu bewegen, im Waschzuber die Wäsche mit dem Reibebrett zu waschen. So etwas hatte sie ja zuhause bei der Mutti noch nie gesehen.
Das ganze Holländerviertel war natürlich auch entsprechend herausgeputzt, und man genoss die ersten Sonnenstrahlen im Freien.
Die Händler stellten ihre Waren vor die Tür, und es waren die hübschesten Stilleben zu sehen. Auch die typischen holländischen Welträder fehlten nicht.
Es hat sich gelohnt mal beim Tulpenfest vorbei zu schauen und sei es nur, um mal wieder ein Grinsen im gesicht zu haben.
Klara
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Samstag, 13. Oktober 2007
Am Lietzensee in Berlin-Charlottenburg
Man kann wunderschöne alte Platanen und majestätische Trauerweiden bewundern. Viele Jogger nutzen den Park, um in freier Natur zu laufen, denn besser kann man es gar nicht haben, wenn man in der Nähe wohnt. Eltern mit Kleinkindern schieben die Kinderwägen durch die Landschaft, und machen die Jüngsten mit Enten und Schwänen bekannt.
Wer botanische Kenntnisse hat, findet hier viele, viele Bäume, Sträucher und Pflanzen, die man sonst so schnell, aufs harmonischste vereint, nicht findet.
Der Park existiert schon sehr lange, und man mag es kaum glauben, dass ausgerechnet ein General von Witzleben um 1820 das Gelände kaufte und einen Park anlegen ließ. Der Park wurde dann zwischen 1906 und 1920 mehrmals umgestaltet. Die Kaskaden am Dernburgplatz wurden errichtet, und der Lietzensee wurde durch die Kantstraße zweigeteilt.
Die Häuser rings um den Lietzensee sind teilweise herrschaftlich anmutend, und man muss bestimmt etwas mehr Geld investieren, wenn man hier wohnt.
Es ist aber sehr schön am See zu spazieren und die Natur zu genießen, so mitten in der Großstadt. Mehr Bilder von meinem Herbstspaziergang unter http://picasaweb.google.de/monikamaerz1947.
Klara
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Sonntag, 23. September 2007
Herbstausflug
Das Herbstwetter zeigte sich von seiner besten Seite, also habe ich mich in mein Auto gesetzt und los ging's. Von Nikolassee fährt man nicht sehr lange; schnell durch Potsdam durch und dann ist man ruckzuck da.
In Werder wurde viel restauriert und die alten Häuser erstrahlen in neuem Glanz. Die Heilig-Geist-Kirche und die Bockwindmühle geben der Inselstadt ihr Flair. Es ist sehr malerisch anzusehen. Man kann gemütlich an der Havel, dem Plessower See oder dem Großen Zernsee entlang laufen. Überall gibt es idyllische Fleckchen, wo man gern verweilt.
Nach ausgiebigem Spaziergang in Werder bin ich dann in Richtung Ferch gefahren, um am Schloss Petzow Halt zu machen. Ich war hier schon vor zwei Jahren und war nun arg enttäuscht, dass alles so verwahrlost aussah. Ein riesiger Bulldozzer stand vor dem Schloss und der Schlossgarten war verwildert. Na, ja vielleicht passiert ja irgend etwas, aber die Petzower Webseite klingt nicht wirklich überzeugend http://www.petzow-online.de/.
Alle Fotos von meinem Ausflug wie immer unter http://picasaweb.google.de/monikamaerz1947.
Klara
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Donnerstag, 23. August 2007
Die Welt am Potsdamer Platz
Endlich habe ich es mal geschafft, mich ein bisschen auf dem Potsdamer Platz umzusehen. Vor ca. 8 Jahren habe ich hier schon mal Fotos mit meiner alten Kamera gemacht.
Also rein in die S-Bahn und losgeknipst! Über die Architektur lässt sich bestimmt streiten, und der Potsdamer Platz wird bestimmt keine anheimelnde Ecke, wo man sich wirklich wohl fühlt, aber es gibt doch immer wieder faszinierende Einblicke. Unentwegt stolpert man über Touristengruppen,und es fahren Tourenbusse vorbei. Man hört ein Sprachengewirr wie sonst nirgendwo,und wenn dann noch ein Heißluftballon von der Zeitschrift "Die Welt" über dem Bahnhof Potsdamer Platz schwebt, glaubt man wirklich,in einer Metropole zu sein.
Nach wie vor finde ich das Sony Center mit der gigantischen zeltartigen Überdachung, die sich wie eine große Qualle auf die Gebäude senkt, am Spektakulärsten.
Die große Shoppingmall "Potsdamer Platz Arkaden" wirkt jedoch längst etwas trist und ist schlecht besucht. Die Verkäuferinnen warten verzweifelt auf Kunden, und das wird sich erst vor Weihnachten wieder bessern.
Ich kann mich noch gut an die Eröffnung erinnern. Mein Sohn hat nämlich bei der Eröffnung der Arkaden die Nordseefiliale geleitet, und ich war mächtig stolz auf ihn. Da konnte man kaum treten und kam nur im Schritttempo weiter. Na, und in der Zeit, in der mein Sohn die Filiale geleitet hat, war die "Austernbar" auch immer besucht.
Wie immer habe ich alles im Bild unter http://picasaweb.google.com/monikamaerz1947 festgehalten.
Bis bald Klara
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Samstag, 11. August 2007
Steglitz-Schlossstraße
In ein paar Minuten ist man mit der S-Bahn von Nikolassee zur Schlossstraße gefahren und kann gemütlich den Boulevard, der zu den beliebtesten Einkaufsstraßen Berlins gehört, hinunter schlendern.
Ein Geschäft reiht sich an das andere. Das neueste Einkaufscentrum ist das Schloss-Straßen-Center. Im vergangenen Jahr öffnete mit viel Pomp "Das Schloss" seine Pforten. Das älteste Kaufhaus ist Wertheim, bei Karstadt wird zur Zeit saniert.
Überall gibt es neue Kaffeeläden für "Coffee to go". Es gibt nur noch ein etwas feineres Kaffee mit hausgemachtem Kuchen.
Der Straßenverkehr ist sehr belebt,und an den Bushaltestellen ist es meist voll, enn man kommt so schnell ein paar Straßen weiter und spart das Geld fürs teure Parken mit dem Auto.
Aber man trifft auch auf viele Bettler und Menschen, in deren Gesichter man lesen kann, dass ihre besseren Zeiten schon etwas zurück liegen.
Die Schlossstraße verkörpert für mich das alte Westberlin, hier wird noch "berlinert" und trotz des verordneten Aufbruchs scheint die Straße stehengeblieben. Aber es macht Spaß den Leuten zuzusehen!
Mehr Bilder seht Ihr unter http://picasaweb.google.com/monikamaerz1947.
Klara
Ein Geschäft reiht sich an das andere. Das neueste Einkaufscentrum ist das Schloss-Straßen-Center. Im vergangenen Jahr öffnete mit viel Pomp "Das Schloss" seine Pforten. Das älteste Kaufhaus ist Wertheim, bei Karstadt wird zur Zeit saniert.
Überall gibt es neue Kaffeeläden für "Coffee to go". Es gibt nur noch ein etwas feineres Kaffee mit hausgemachtem Kuchen.
Der Straßenverkehr ist sehr belebt,und an den Bushaltestellen ist es meist voll, enn man kommt so schnell ein paar Straßen weiter und spart das Geld fürs teure Parken mit dem Auto.
Aber man trifft auch auf viele Bettler und Menschen, in deren Gesichter man lesen kann, dass ihre besseren Zeiten schon etwas zurück liegen.
Die Schlossstraße verkörpert für mich das alte Westberlin, hier wird noch "berlinert" und trotz des verordneten Aufbruchs scheint die Straße stehengeblieben. Aber es macht Spaß den Leuten zuzusehen!
Mehr Bilder seht Ihr unter http://picasaweb.google.com/monikamaerz1947.
Klara
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Freitag, 10. August 2007
Berliner Gauklerfest


Gestern mal kurz auf dem Gauklerfest vorbei geschaut. Es ist aber nicht wirklich etwas Besonderes mehr - eigentlich nur besonders teuer!
Trotzdem war es gut besucht und gegen 22:00 Uhr wurde es noch voller, denn nun musste das "junge Volk" nur noch den halben Eintrittspreis bezahlen. An der Bar in dem Torbogen zum Operncafe floss der Smirnov-Wodka in Strömen und die Masse grölte "Hey Baby!!".
Ansonsten viele, viele Stände mit Schmuck und Kunsthandwerk jeglicher Art und noch mehr Berliner Pilsner.
Klara
Labels: Ausflüge
Mittwoch, 1. August 2007
Ausflug zu "Mutter Fourage"
Heute war mal wieder herrliches Fahrradwetter, nicht zu warm und nicht zu kalt. Also rauf auf den "PEGASUS", so heißt mein Fahrrad.
Ich wollte erst mit der Fähre rüber nach Kladow, aber da dann doch ein paar Wolken den Himmel trübten, habe ich beschlossen, mich ein bisschen in Wannsee umzusehen. Habe erst eine Weile an der Ronnebypromenade gestanden und den Schiffen und einer Anglerin zugesehen, und dann ging es weiter.
Wenn man die Königstraße weiter hoch Richtung Potsdam fährt, erreicht man in ca. 5-10 Minuten die Chausseestraße, die linker Hand liegt.
Würden hier nicht moderne Autoschlitten vorbei fahren, dann könnte man denken die Zeit sei stehen geblieben. Gleich hinter der ersten sanften Kurve, ein paar hundert Meter hinter der Straßenkreuzung liegt rechts das Hofcafe "Mutter Fourage".
Der Hof ist 100 Jahre alt und wurde in den Siebziger Jahren von Wolfgang Immenhausen, der das Anwesen erbte, zu neuem Leben erweckt. Immenhausen kümmert sich auch mit um die Liebermann Villa am Wannsee und gehört zum Vorstand der Max Liebermann Gesellschaft.
Zum Leben erweckt heißt in diesem Fall, dass das Ursprüngliche bewahrt wurde und dem Ganzen ein neues Flair verliehen wurde. Es gibt einen Hofladen mit Naturkost, ein Cafe und einen Blumenladen.
In der alten Scheune finden im Sommer Musikveranstaltungen statt, so z.B. in diesem Jahr bereits das 4.Festival für neuen Jazz und Improvisationskunst. Es gibt eine Galerie mit Werken von Max Liebermann und zeitgenössischen Künstlern.
Wenn man den Hof betritt ist man hin und weg. Farben über Farben rauben einem die Sinne. Man möchte zwischen den Bumen und Sträuchern umhertanzen und alles aufsaugen. Soviel Schönheit auf einmal belohnt das Herz, lässt in Glückseeligkeit schwelgen.
Man kann gemütlich unter den orangefarbenen Sonnenschirmen Platz nehmen und einen Kaffee,Frühstück oder leckere Kuchensorten probieren und seinen Gedanken nachhängen.
Es ist wahrhaft eine Oase in der Großstadt, die man einfach nicht erwartet, und wer einmal hier war, kommt immer wieder.
Es ist durch die saisonalen Pflanzen auch jedesmal ein anderer Zauber auf dem Hof, wenn man zu unterschiedlichen Jahreszeiten vorbei kommt.
Ich habe den Trip genutzt und alles im Bild festgehalten. Meine Fotos sind in meinem Webalbum zu betrachten http://picasaweb.goggle.de/monikamaerz1947. Wenn meine Mutter noch leben würde, heute wäre ihr 80.Geburtstag, würde sie sich ebenfalls über die schönen Fotos freuen.
Ein Stückchen weiter die Chausseestraße mit dem Rad hoch habe ich am Wilhelmplatz auch noch eine romantische Gastststätte mit Namen "Chopin" entdeckt.
Auch hier gibt es Kultur. Am 31.08.07 ist ein Jazzabend geplant. Der Baum auf dem Wilhelmplatz könnte von den Puhdys besungen worden sein, so schön ist er.
Klara
Labels: Ausflüge
Montag, 16. Juli 2007
Sonntag mit Sandy
Das ist Sandy!
Wir haben am Sonntag gemütlich auf meinem Balkon ein etwas verspätetetes Frühstück eingenommen. So richtig mit frischen Brötchen, Schinken, Käse, gekochtem Ei, Marmelade, Jogurt!
Dann wurde ein bisschen über Gott und die Welt und natürlich auch über alte Bekannte und die Männer im Besonderen gequatscht.
Sandy hatte mir noch nachträglich zu meinem 60. Geburtstag ein kleines Puzzle geschenkt, das ich mit Spannung zusammengelegt habe, natürlich mit Sandys Hilfe. Auf das Puzzle hatte sie dann die Glückwünsche gemalt mit dem Hinweis, dass sie mich "entführen" möchte.
Nun war ich genau so schlau wie vorher. Aber Sandy lüftete das Geheimnis! Sie möchte mir etwas Gutes tun und mit mir in eine Wellness-Oase mit Namen "Frauenzimmer" gehen. Das ist eine schöne Idee, denn allein würde ich das kaum machen.
Nach dem ausgiebigen Frühstück sind wir dann ins Auto gestiegen und nach Caputh gefahren. Ich hatte dort im vergangenen Jahr das Restaurant im Strandbad Caputh entdeckt, und man kann dort schön auf's Wasser gucken und die Leute beobachten. Man schaut genau auf den wunderschönen Schwielowsee. Auf der gegenüberliegenden Seite erblickt man in der Ferne das Resort Schwielowsee. Genau dort hatten sich vor kurzem die Finanzminister im Rahmen des G8 Gipfels getroffen, und das Hotel war in die Schlagzeilen geraten, weil das Haus wohl von einem ehemaligen Stasi-Spitzel geführt wird.
Nun ja, wir wollten nur etwas Kühles trinken und das war bei der Hitze wohl nicht so einfach.
Denn das Selterswasser war so warm wie vermutlich das Badewasser im Schwielowsee. Wir hofften also auf den Eiskaffee und der war dann gottlob so wie er sein sollte. Es war jedoch trotz des Sonnenschirms, unter dem wir saßen, utopisch heiß.
Nach dem Kaffee haben wir dennoch einen kleinen Spaziergang am Verbindungskanal zwischen Havelsee und Schwielowsee, der Caputher Gemünde, gemacht. Dort war es recht angenehm, weil teils durch Laubbäume geschützt.
Ja und dann ging's zurück zum Auto. Aber das Auto hatte zwischenzeitlich einen "Hitzeschock" erlitten. Nichts ging mehr!Scheinbar war die Batterie zusammengefallen. Gottseidank, dass ich noch regelmäßig meinen ADAC-Beitrag bezahle. Man braucht die "Gelben Engel" eben doch manchmal. Nach einer guten halben Stunde kam ein smarter "Engel" und erweckte mein Wägelchen aus dem Koma.
Natürlich hat der Ausflug nun etwas mehr gekostet, weil eine neue Batterie für 86.-- € eingebaut werden musste, aber nun läuft mein Clio wieder. Die Diagnose des Engels, dass wohl auch noch der Zündschlosseinsatz defekt ist, hat sich nicht bestätigt. Na, ja Engel können sich halt irren, denn sie sind ja für all' und jedes Auto zuständig, da können sie nicht alles wissen.
Trotzdem war ich gestern erstmal, wie üblich, in heller Aufruhr, dazu die Hitze. Aber Sandy hat Ruhe ausgestrahlt und mir so sehr geholfen. Wir haben uns dann auf dem Balkon noch ein Schollenfilet mit gebackenen Kartoffeln gegönnt, ein Gläschen Sekt getrunken, und die Welt war wieder in Ordnung.
Sandys Auto hatte die Hitze auf der Spinnerbrücke überstanden und sie ist wohlbehalten nach Hause gekommen.
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Dienstag, 3. Juli 2007
Ausflug zum Heiligensee
Bin von Nikolassee zum Schloss Cecilienhof gefahren. Leider kann man aufgrund der neuen Bestimmungen nicht mehr überall das Fahrrad nutzen und muss zwischenzeitlich schieben.
Aber na ja, was macht das schon, wenn dafür alles schön gepflegt wird. Habe heute sogar viele fleißige Leute im Neuen Garten gesehen.
Im Schloss Cecilienhof natürlich auch viele kleine Japaner, die genauso heftig wie ich fotografiert haben.
Ein ganzer Bus voller Russen meinte, dass ich sofort vom Rad springe, wenn sie sich nur so richtig auf der Straße breit machen. Aber ich war standhaft und habe beinahe eine gestylte Dame umgefahren. Im letzten Moment hat sie eingesehen, dass es besser ist, mir auszuweichen.
Ansonsten versuche ich weiter in die Geheimnisse des digitalen Fotografierens einzudringen.
Habe heute versucht, ein paar Blumen aus der Nähe zu "shooten", und es sind mir sogar ein paar Tieraufnahmen an der Meierei geglückt. Mehr kann man unter http://picasaweb.google.de/monikamaerz1947 sehen.
Leider hatte ich auf dem Rückweg eine Reifenpanne und musste die letzten 2 km schieben.
Aber zum Ausgleich hat mich Nachbarin Carola gleich mit einem Latte Macciato empfangen, und ich habe mich pudelwohl gefühlt.
Das war's für heute
Klara
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