Sonntag, 29. Juni 2008
Dahlem-Dorf
Gestern lachte zwar nicht die Sonne und es regnete ab und zu ein bisschen, aber die Luft war endlich mal wieder klar und rein, und ich bin nach Dahlem gefahren, um ein paar Fotos zu machen.Seit meinem Umzug aus Friedrichshain, habe ich viele Spaziergänge in meine neue Umgebung gemacht, und Dahlem-Dorf hat es mir schon seit langem angetan. Am Samstag brummt hier der Verkehr, weil alle noch schnell ein paar frische Zutaten für das Essen am Wochenende einkaufen wollen. Dennoch wirkt alles hier dörflich, gemütlich. Vor den kleinen Imbissläden und Cafes sitzen die Leute bei einem Latte Macchiato und schwatzen über dies und jenes.
Die "Luise", das größte und seit 1900 bekannte Restaurant mit großem Biergarten, ist natürlich auch auf die EM vorbereitet. Hier treffen sich an den Wochenenden die Familien und in der Woche sitzen hier oft Studenten und auch die Professoren der Freien Universität, um im Grünen ihre Köpfe vom Unistress auszulüften.
Geraderüber von der "Luise" liegt "Schleichers" Buchhandlung http://www.schleichersbuch.de/buchhandlung.html. Diese Buchhandlung ist ein Muss, wenn man nach Dahlem-Dorf fährt. Das Sortiment ist anspruchsvoll und das Personal ist fachlich kompetent, und man kann in aller Ruhe dort stöbern. Oft findet man noch handsignierte Bücher, die bei den berühmten "Schleicherchen" Lesungen, dem Dahlemer Autorenforum, im Dahlemer Museum vorgestellt wurden.
Läuft man ein Stückchen weiter kommt man zur Domäne Dahlem. Dieser Ökobauernhof, in einem der ältesten Dorfkerne Berlins, liegt direkt gegenüber vom reetgedeckten U-Bahnhof Dahlem-Dorf. Hier ist alles "Öko" und ein kleines Museum, mit wechselnden Ausstellungen, zur Zeit zum Thema Schokolade, ist, neben zahlreichen Verkaufsständen mit Obst und Gemüse, Fleisch, Käse und Blumen, zu besichtigen. Die Kinder können herumtollen und den Tieren auf der Koppel zusehen.
Dann bin ich weiter gefahren, um mir die Königliche Gartenakademie
http://www.koenigliche-gartenakademie.de/index.php?option=com_content&task=view&id=40&Itemid=77 in der Dahlemer Altensteinstraße anzusehen. Schon der Eingang zur Gartenakademie ist königlich. Es ist ein Refugium für Gartenliebhaber entstanden, das sich sehen lassen kann. Natürlich sind hier ausgesuchte Pflanzen zu sehen, und auch wenn man keinen Garten hat, macht es Freude, seine Augen über die Blütenpracht schweifen zu lassen.
Es ist zwar alles etwas teurer, aber wer das Geld hat, sich von Gabriella Pape beraten zu lassen, der wird bestimmt auch belohnt und hat einen exquisiten Garten.
Als ich dort war, kam die "Chefin" übrigens gerade aus dem Haus. Ich hatte sie vorher nur kurz auf der Webseite gesehen, aber ich habe sie sofort erkannt. Sie hat eine Ausstrahlung, die besticht. Sofort stürmte sie auf zwei im Rollstuhl sitzende Gäste zu und fragte, da es ja regnete und beide unter einen Sonnenschirm geflüchtet waren, ob sie Hilfe benötigten. Allein diese Geste hat mich für Frau Pape eingenommen und mir wurde klar, dass es ihrem festen Willen, ihrem Engagement zuzuschreiben ist, aus der alten Gärtnerlehranstalt Lennes die heutige Königliche Gartenakademie gemacht zu haben. Die Bilder sind wie immer unter http://picasaweb.google.de/monikamaerz1947 zu sehen.
Klara
Labels: Ausflüge
Kommentare:
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LIebe Monika, heute habe ich seit langer Zeit wieder einmal meinen Unmut zu einem Artikel der Wochenendausgabe der Berleniner Zeitung kundgetan, zu dem Artikel "Wolf Biermann sucht eine Wohnung". Danach erinnerte ich mich, dass Werner mir sagte, Du hättest über einen Ausflug
nach Dahlem Eindrücke und Bilder wieder ins Internet gesetzter. Ich war sehr beeindruckt, sowohl Text und Bilddarstellungen haben all das bestätigt, was Deine Empfindungen waren. Meine Schlussfolgerung, man müßte mal nach Dahlem einen Ausflug machen, aber für Werner wäre das nichts, das schafft er auf gar keinen Fall.
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nach Dahlem Eindrücke und Bilder wieder ins Internet gesetzter. Ich war sehr beeindruckt, sowohl Text und Bilddarstellungen haben all das bestätigt, was Deine Empfindungen waren. Meine Schlussfolgerung, man müßte mal nach Dahlem einen Ausflug machen, aber für Werner wäre das nichts, das schafft er auf gar keinen Fall.
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