Mittwoch, 1. August 2007
Ausflug zu "Mutter Fourage"
Heute war mal wieder herrliches Fahrradwetter, nicht zu warm und nicht zu kalt. Also rauf auf den "PEGASUS", so heißt mein Fahrrad.
Ich wollte erst mit der Fähre rüber nach Kladow, aber da dann doch ein paar Wolken den Himmel trübten, habe ich beschlossen, mich ein bisschen in Wannsee umzusehen. Habe erst eine Weile an der Ronnebypromenade gestanden und den Schiffen und einer Anglerin zugesehen, und dann ging es weiter.
Wenn man die Königstraße weiter hoch Richtung Potsdam fährt, erreicht man in ca. 5-10 Minuten die Chausseestraße, die linker Hand liegt.
Würden hier nicht moderne Autoschlitten vorbei fahren, dann könnte man denken die Zeit sei stehen geblieben. Gleich hinter der ersten sanften Kurve, ein paar hundert Meter hinter der Straßenkreuzung liegt rechts das Hofcafe "Mutter Fourage".
Der Hof ist 100 Jahre alt und wurde in den Siebziger Jahren von Wolfgang Immenhausen, der das Anwesen erbte, zu neuem Leben erweckt. Immenhausen kümmert sich auch mit um die Liebermann Villa am Wannsee und gehört zum Vorstand der Max Liebermann Gesellschaft.
Zum Leben erweckt heißt in diesem Fall, dass das Ursprüngliche bewahrt wurde und dem Ganzen ein neues Flair verliehen wurde. Es gibt einen Hofladen mit Naturkost, ein Cafe und einen Blumenladen.
In der alten Scheune finden im Sommer Musikveranstaltungen statt, so z.B. in diesem Jahr bereits das 4.Festival für neuen Jazz und Improvisationskunst. Es gibt eine Galerie mit Werken von Max Liebermann und zeitgenössischen Künstlern.
Wenn man den Hof betritt ist man hin und weg. Farben über Farben rauben einem die Sinne. Man möchte zwischen den Bumen und Sträuchern umhertanzen und alles aufsaugen. Soviel Schönheit auf einmal belohnt das Herz, lässt in Glückseeligkeit schwelgen.
Man kann gemütlich unter den orangefarbenen Sonnenschirmen Platz nehmen und einen Kaffee,Frühstück oder leckere Kuchensorten probieren und seinen Gedanken nachhängen.
Es ist wahrhaft eine Oase in der Großstadt, die man einfach nicht erwartet, und wer einmal hier war, kommt immer wieder.
Es ist durch die saisonalen Pflanzen auch jedesmal ein anderer Zauber auf dem Hof, wenn man zu unterschiedlichen Jahreszeiten vorbei kommt.
Ich habe den Trip genutzt und alles im Bild festgehalten. Meine Fotos sind in meinem Webalbum zu betrachten http://picasaweb.goggle.de/monikamaerz1947. Wenn meine Mutter noch leben würde, heute wäre ihr 80.Geburtstag, würde sie sich ebenfalls über die schönen Fotos freuen.
Ein Stückchen weiter die Chausseestraße mit dem Rad hoch habe ich am Wilhelmplatz auch noch eine romantische Gastststätte mit Namen "Chopin" entdeckt.
Auch hier gibt es Kultur. Am 31.08.07 ist ein Jazzabend geplant. Der Baum auf dem Wilhelmplatz könnte von den Puhdys besungen worden sein, so schön ist er.
Klara
Labels: Ausflüge
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