Sonntag, 29. Juli 2007
Meine Gedichte
Zur Zeit passiert nicht viel und ich habe mich daran erinnert, dass ich vor ca. 15 Jahren zwei Liebesgedichte geschrieben habe, die ich hier mal veröffentlichen möchte. Ich weiß nicht, ob sie gut sind. Das ist auch egal, aber ich musste schon als Kind öfter mal für irgendeinen Eintrag in einem Gästebuch reimen, wenn wir mit den Eltern verreist waren oder für ein Jubiläum eines Kollegen. Meine Mutter hatte erkannt, dass mir das Freude macht. Die Anlässe für das Dichten waren nicht immer helle Freude, denn meine Mutter vergaß, dass man ja nicht immer von der Muse geküsst wird.
Die beiden folgenden Gedichte waren mir jedoch Herzenssache, denn ich war damals "schwer verliebt"!
Zuversicht
Der Glaube an die Beständigkeit unserer Liebe ist Triebwerk.
Hoffnung schlägt der Zukunft Furchen.
Ruhiger schlägt mein Herz,
da deins aus dem Rhythmus gekommen scheint.
Endlich kann ich dir wieder Kraft geben,
denn ich habe die Zuversicht, dass unser Leben neu beginnt.
Nimm die Energie auf!
Neugeboren, wirst du wieder frei atmen,
wissend, dass nichts uns trennt.
Von A bis Z - So war’s
Atemberaubender Anfang, ansteckende Assoziation, aber
Bann bedarf Barrierenbruch, Begierde braucht
Contenance coram publico, comme il faut.
Direkte Dispute, devote Duldsamkeit, Dämlichkeit,
Echte Enttäuschung, engstirnige Eigensinnigkeit, Ermutigung
Fand Feder für fernschriftliches Fühlen,
Gab Glauben gegen gefahrvolle Geschichten.
Hell lodernde Hoffnung hielt Hader hinderlich.
Illusion idealisierte irrationale immense Imagination.
Ja Jubel jauchzend, je länger je lieber!
Könnte
Liebe lauthals leben, Labsal Lust,
Melodie mit maßloser Mystifikation maß
Nunmehr Neuanfang nachhaltiger noch Nährung.
Okkulte Offenbarung oder Ohnmacht ob
Paradiesischer Partitur per Perfektion, permanenter
Quickborn,
Reflexion rauschhafter Ratlosigkeit, rebellische Realität.
Schöne Schummerstunden, schwärmende Schwelgerei scheut
Tageslicht. Tagsüber tausend und ein Traum, taufrisch
Und ungeduldig, umnachtet, unerforschliche Unduldsamkeit.
Von vornherein vereinnahmt, verzweifeltes Verlangen
Wagt wahnsinniges Wagnis. Wende würde
X-Mal
Zum Zeugnis zauberhafter Zweisamkeit.
Ich weiß auch nicht, warum ich das aufgehoben habe, da ich viel mehr Gedichte geschrieben habe. Aber vielleicht fange ich ja wieder damit an!
Klara
Labels: Gedichte
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